Montag waren wir im Museum of Indian Art und wollten erst mit der Staten Island Fähre fahren aber stattdessen entschieden wir uns aufgrund des schlechten Wetters dafür Anne, Sebastian zum Einkaufen zu schicken. Abends gingen wir alle zusammen im West Side Restaurant am Broadway speisen.
Dienstag fuhren wir dann mit der kostenlosen Staten Island Ferry an der Freiheitsstatue vorbei. Auf Staten Island mussten wir dann alle das Boot verlassen, aber da wir keine Lust hatten auf der ehemaligen
New Yorker Müllkippe Zeit zu verbringen gingen wir einmal im Kreis durch den Terminal um dann direkt wieder mit dem gleichen Schiff zurückzufahren.
Danach marschierten Elmar, Sebastian und ich über die Brooklyn Bridge nach... nun ja, Brooklyn und kurz danach wieder zurück über die Manhatten Bridge nach... nun ja, Manhatten. Ein strammer Marsch mit durchaus vielen Reizen.

Abends wollten wir dann zum Don Hills Ecke Greenwich/Spring Street, welches dann aber leider geschlossen hatte. Also marschierten auf der Suche nach einem feinem Tanzlokal ein wenig die Houston Street entlang bis wir in China Town entnervt aufgaben. Wir fuhren Richtung Times Square und fragten in der Bahn ein etwas alternativ ausehendes Pärchen ob sie wüßten wo es eine Art Rock-Club gäbe, sie empfahlen uns zum Irving Place zu fahren weil es dort sicherlich was gäbe.
Wir fragten uns durch, trafen eine nette MTA Mitarbeiter und Kandierinnen mit geschichtlichen Lücken ("Ihr kommt aus Holland?" "Nein, etwas weiter östlich. Kennst Du das Land das 1939 in Polen einmarschiert ist?" "Amerika? Nein, das war ja Deutschland... Aber wo kommt ihr jetzt her?")
Am Irving Place gab es allerdings ziemlich genau gar nichts und am Union Square bekamen wir dann für zwei Zigaretten die Info wir sollten es doch auf der Bleecker Street versuchen also liefen wir dort hin und fanden nach kurzer Zeit immerhin eine Bar in die wir dann völlig dehydriert überteuerte Biere schlürfte (7$ für ein Guiness) für eine Investition von einem Dollar in der Jukebox konnten wir immerhin Metallicas Seek and Destroy hören was uns die Sympathien das Türstehers aus Texas einbrauchte, welcher den Zeiten nachtrauerte an denen er abends gut feiern konnte. Er empfahl uns das Motor City (127 Ludow St.), aber die Mädels waren inzwischen zu sehr geschwächt und machten sich auf dem Weg zurück ins Hotel. Die JH-Tour Veteranen und Elmar marschierten natürlich tapfer weiter und unterwegs (wir hatten ohnehin schon die Hälfte der Wegbeschreibung wieder vergessen) fanden wir an der Ecke E Houston Street Avenue A das Nice Guy Eddie's, welches uns mit der Ankündigung das es Pabst Blue Ribbon für nur 2 Dollar rauschlägt lockte. Ohnehin ohne Hoffnung das Motor City zu finden kehrten wir ein (Heute wissen wir: das Motor City war nur ein Block weit entfernt / Funny fact: Man beachte unsere Odysee begann auf der Houston Street!). Drinnen trafen wir die sehr nette Rebecca (ebenfalls aus Texas), die sich rührend darum kümmerte, dass wir auch weiter ohne Alkohlmangelerscheinungen den Abend verbringen konnten... und auf der Jukebox fanden wir Slipknot und Marilyn Manson - immerhin. Nachdem wir zu später Stunde zurückfuhren halfen mir dann meine Ghettokenntnisse auch noch authentische Unterhaltungen in der U-Bahn zu führen und seit wir wieder im Hotel sind liegen wir fröhlich und froh im Bette.
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Ach ja: Just for the Record hier nochmal die Url zu allen aktuellen Bildern: http://www.flickr.com/photos/nackteelfe/sets/72157594580467376/
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