Sonntag, März 18, 2007

St. Patricks Day

Das Missionswerk zur Vebreitung des Kölschtums im Ausland (MzVdKiA), eine radikale Splittergruppe des Missionswerk Rheinischer Frohsinn, machte sich dann gegen Samstag Mittag auf um den örtlichen Karnevalsumzug zu bestaunen.

Da der New Yorker so den Karneval ja gar nicht kennt, heisst dieser hier nicht nur St. Patricks Day (Der Mann muss ein ganz großer Karnevalist gewesen sein), sondern weist auch sonst einige erstaunliche, teilweise sogar erschreckende, Besonderheiten auf:
Da sich der Karneval hier ja noch in seinen Anfängen befindet fällt vor allem auf, dass der New Yorker, um die Sache einfacher zu gestalten, eine schnurgerade Zugroute gewählt hat. So verläuft sich keiner und alle kommen sicher an. So kennt man kennt man hier dann auch gar keine Wagengruppen was dann allerdings dazu führt, das niemand die Fußgruppen mit Wurfmaterial versorgt.

Dies hat weitrechende Konsequenzen: So rufen die Jecken dann auch nicht Kamelle sondern applaudieren nur verhalten worauf die Fußgruppen dann zurückwinken. Da ist auf jeden Fall noch viel Missionsarbeit zu leisten.

Zur Veranschaulichung dieser Situation haben wir dafür auch etwas Videomaterial angefertigt:


Schöner sind da die Musikkapellen gelungen, die zwar nicht mit schöner kölscher Karnevalsmusik aufwarten, aber dafür lokale Gassenhauer aufspielen. Die Grüppchen sind auch recht groß, aber nicht wirklich jeck kostümiert.

Überhaupt ist der New Yorker bei den Kostümen eher zurückhaltend, viele denken nur Grün wäre als Kostümfarbe angemessen und bis auf die Funkemariechen tragen die meisten nur einfache Uniformen. Da muss noch vieles besser werden.
Es wird deshalb dringend notwendig sein, eine ständige Vetretung des Kölner Karnevals in New York einzurichten um die arme Stadt auf ihrem Elend zu erlösen.

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