Freitag, März 16, 2007

Donnerstag

Nachdem wir Donnerstag morgen pünktlich um 10:40 am JFK-Flughafen eintrafen um unseren Flug nach Washington (Abflug: 11:00 Uhr) anzutreten, konnten wir den Luxus von JetBlue genießen. Da könnten sich deutsche Billigflieger mal eine Scheibe von abschneiden. Ledersitze, großer Sitzabstand, unzählige Unterhaltungsprogramme, freie Getränke und Snacks. Ok, kein Wunder, dass die quasi pleite sind, aber trotzdem...
In Washington rushten wir bei sommerhaften Temperaturen durch das Sightseeing Programm um dann um 20:30 mit dem Amtrak nach Baltimore zu fahren um die Deublische Gier nach Bahnfahrten zu befriedigen.
Dann begann es zu regnen...

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Mittwoch, März 14, 2007

Streets of New York

Montag waren wir im Museum of Indian Art und wollten erst mit der Staten Island Fähre fahren aber stattdessen entschieden wir uns aufgrund des schlechten Wetters dafür Anne, Sebastian zum Einkaufen zu schicken. Abends gingen wir alle zusammen im West Side Restaurant am Broadway speisen.

Dienstag fuhren wir dann mit der kostenlosen Staten Island Ferry an der Freiheitsstatue vorbei. Auf Staten Island mussten wir dann alle das Boot verlassen, aber da wir keine Lust hatten auf der ehemaligen New Yorker Müllkippe Zeit zu verbringen gingen wir einmal im Kreis durch den Terminal um dann direkt wieder mit dem gleichen Schiff zurückzufahren.

Danach marschierten Elmar, Sebastian und ich über die Brooklyn Bridge nach... nun ja, Brooklyn und kurz danach wieder zurück über die Manhatten Bridge nach... nun ja, Manhatten. Ein strammer Marsch mit durchaus vielen Reizen.


Abends wollten wir dann zum Don Hills Ecke Greenwich/Spring Street, welches dann aber leider geschlossen hatte. Also marschierten auf der Suche nach einem feinem Tanzlokal ein wenig die Houston Street entlang bis wir in China Town entnervt aufgaben. Wir fuhren Richtung Times Square und fragten in der Bahn ein etwas alternativ ausehendes Pärchen ob sie wüßten wo es eine Art Rock-Club gäbe, sie empfahlen uns zum Irving Place zu fahren weil es dort sicherlich was gäbe.

Wir fragten uns durch, trafen eine nette MTA Mitarbeiter und Kandierinnen mit geschichtlichen Lücken ("Ihr kommt aus Holland?" "Nein, etwas weiter östlich. Kennst Du das Land das 1939 in Polen einmarschiert ist?" "Amerika? Nein, das war ja Deutschland... Aber wo kommt ihr jetzt her?")

Am Irving Place gab es allerdings ziemlich genau gar nichts und am Union Square bekamen wir dann für zwei Zigaretten die Info wir sollten es doch auf der Bleecker Street versuchen also liefen wir dort hin und fanden nach kurzer Zeit immerhin eine Bar in die wir dann völlig dehydriert überteuerte Biere schlürfte (7$ für ein Guiness) für eine Investition von einem Dollar in der Jukebox konnten wir immerhin Metallicas Seek and Destroy hören was uns die Sympathien das Türstehers aus Texas einbrauchte, welcher den Zeiten nachtrauerte an denen er abends gut feiern konnte. Er empfahl uns das Motor City (127 Ludow St.), aber die Mädels waren inzwischen zu sehr geschwächt und machten sich auf dem Weg zurück ins Hotel. Die JH-Tour Veteranen und Elmar marschierten natürlich tapfer weiter und unterwegs (wir hatten ohnehin schon die Hälfte der Wegbeschreibung wieder vergessen) fanden wir an der Ecke E Houston Street Avenue A das Nice Guy Eddie's, welches uns mit der Ankündigung das es Pabst Blue Ribbon für nur 2 Dollar rauschlägt lockte. Ohnehin ohne Hoffnung das Motor City zu finden kehrten wir ein (Heute wissen wir: das Motor City war nur ein Block weit entfernt / Funny fact: Man beachte unsere Odysee begann auf der Houston Street!). Drinnen trafen wir die sehr nette Rebecca (ebenfalls aus Texas), die sich rührend darum kümmerte, dass wir auch weiter ohne Alkohlmangelerscheinungen den Abend verbringen konnten... und auf der Jukebox fanden wir Slipknot und Marilyn Manson - immerhin. Nachdem wir zu später Stunde zurückfuhren halfen mir dann meine Ghettokenntnisse auch noch authentische Unterhaltungen in der U-Bahn zu führen und seit wir wieder im Hotel sind liegen wir fröhlich und froh im Bette.

Eventuelle Inkorrektheiten bitte ich in den Kommentaren zu korrigieren.

Ach ja: Just for the Record hier nochmal die Url zu allen aktuellen Bildern: http://www.flickr.com/photos/nackteelfe/sets/72157594580467376/

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Montag, März 12, 2007

POEtry


Sonntag fuhren wir in die Bronx zum Edgar-Allen-Poe Cottage um dann dort zu futtern, später zurück zum Columbus Circle um das unspektakuläre Time Warner Buildung zu besuchen, dann nach Hause und Bier trinken.

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Sonntag, März 11, 2007

Und als der Schnee fiel mussten wir weitermarschieren

Am Samstag ging es mit der Bahn zur Chambers Street von da aus Verschwörungstheoretiker am World Trade Center besuchen, dann zum Battery Park an der Südspitze Manhattens um die Freiheitsstatue abzufotografieren. Am Ufer des Hudson Rivers wieder Richtung Norden, auf der Chambers Street chinesisch gegessen, inspiriert dadurch nach China Town und Soho. Vorher aber noch Jeans für 2,99 $ das Stück gekauft. Kurz vor der Housten Street zum Broadway und dann nördlich richtung Times Square. Leider sind wir zu dieser Zeit schon einige Stunden gelaufen und die nicht JH-Tour Veteranen zeigten massive Ermüdungserscheinungen, so mussten wir an der 14. Straße meinen Plan bis zur 42. durchzulaufen aufgeben und fuhren stattdessen ein paar Stationen mit der Bahn. Danach ging es recht erschöpft zurück ins Hotel. Mein Plan zu Fuss vom Battery Park bis zum nördlichen Ende des Central Parks zu gehen wird wohl noch etwas länger auf Eis liegen.

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Samstag, März 10, 2007

Extremisten wird Einreise in die USA gestattet!

Das utopische Projekt New York 07, von dem niemand jemals gedacht hätte das es realisiert werden können, führte tatsächlich gestern dazu das Sebastian, Anne, Elmar, Aurora, meine Mutter, meine Oma, Djamila und ich nach New York einmarschierten. Ich verwende bewußt den Begriff einmarschieren, da wir im vollen Bewußtsein der Tatsache Deutsche zu sein die Reise planten und nun auch durchführen.

Während Sebastian und Anne mit Continental von Köln nach Newark flogen besetzte der Rest der Gruppe eine LTU Maschine (Ich verwende bewußt den Begriff besetzen...), was es mir ermöglicht mich hier nun über einen neuen Tiefpunkt in der Geschichte des Lufttransports zu echauffieren.

Als hätte es nicht gereicht, dass die LTU meint jeden Tropfen Alkohol einzeln berechnen zu müssen (aber das machen die meisten US Fluggesellschaften ja auch) aber dieser wäre wirklich nötig gewesen um das absolut erbärmliche Essen runter zu spülen. Wäre ich nicht bei der Bundeswehr gewesen, wäre dies wohl der schlechteste Nahrungsersatz gewesen der mir jemals vorgesetzt wurde. So war es lediglich das mit Abstand schlechteste Flugzeugessen aller Zeiten.
Auch durch den veralteten Flieger ohne irgendwelche Unterhaltungsmöglichkeiten hätte die Reise zur Tortur werden können, aber glücklicherweise gab es wohl einige andere Leute, die wußten auf was sie sich mit der LTU einlassen würden, die direkt bei einer richtigen Fluggesellschaft buchten. Aufgrunddessen war der Airbus lediglich zur Hälfte gefüllt und ich konnte den kompletten Flug über ausgestreckt auf vier Sitzen schlafen.


Wie durch ein Wunder kamen wir problemlos an den Einreisebehörden vorbei und erreichten die Central Park Tempo Hotel, welches für New Yorker Verhältnisse sauber und schön ist (nachdem wir einen der Räume reklamiert hatten, bei dem es sich nur um eine winziges Kabuff handelte für den der Euphemismus "Executive Suite" etwas sehr überstrapziert wurde).


Nach erster Nahrungsaufnahme gingen alle Frauen schlafen während Elmar, Sebastian und ich eine Bar fanden in der man Bud Light für 50 Cent verkauft! Dort blieben wir erstmal ein wenig...
Auffällig war eine Jack Daniels Promoterin, die sicher war, dass sie auch bald nach Cologne kommen würde. Sie ruderte erst zurück, nachdem sich ich sie darauf hinwies, das wir von Cologne, Germany reden.

Später waren wir kurz noch in einem Etablissement namens Dead Poet in dem wir Goethe auf Englisch lasen und Sebastian Literatur mit Bier überschüttete...

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