Mittwoch, Oktober 31, 2007

Me nothing, you nothing, out of the Dust…

Morgens auf dem Weg vom Zimmer zum Parkplatz die Zimmerschlüssel verloren (respektable Leistung!) und LA Richtung Osten verlasen. Die Stadt hatten wir nach einer Stunde hinter uns… Der Smog blieb noch zwei… Aber dann ging es irgendwann runter vom Highway Richtung Palm Springs und die Landschaft wurde mir mit einem Schlag ausgesprochen sympathisch: Wüste! Zwar nur recht kühle 30°C, aber wir haben ja auch Ende Oktober, da will man nicht zu viel verlangen. Soeben haben wir uns eine schöne Karnevalsprozession angesehen, die aber wie bereits der Sankt Patricks Day in NYC ohne Kamelle, Prinz und Funkemariechen abläuft. Aber man will nicht klagen: Denn Jecke gibt’s hier auch und im Gegensatz zu Köln stand immerhin kein Wölkchen am Himmel.
Jetzt bin ich noch immer im Pool und beende gerade die Zusammenfassung der letzten beiden Tage während neben mir Aurora ruht und die Sonne hinter den Bergen versinkt.
Für Ümmesünst es dat allet nit soo schleech…

Da ich zum Hochladen der Bilder hier zu faul bin gibts erstmal die meisten Fotos unter http://www.flickr.com/photos/nackteelfe

Dienstag, Oktober 30, 2007

There is a better way to fly

Atari feiert seinen 35jährigen Geburtstag, dies ist zwar eine ziemliche Pseudo-Versanstaltung ist, da die heutige Softwareschmiede mit der vor 35 Jahren gegründeten Konsolenfirma nichts mehr gemein hat außer dem Namen (und wirklich nur dem Namen, denn die Orginalfirma hat sich schon lange aufgelöst und das jetzige Atari hat lediglich den Namen übernommen), aber all das soll mir egal sein: Auf der Suche nach einem neuen Patch für Test Drive: Unlimited landete ich im Sommer auf der 35 Jahre Atari Homepage und nahm dort einfach aus Langeweile an einem kleinen Gewinnspiel teil, was interessanterweise dazu führte, dass ich gerade in einem Pool in Palm Springs sitze und diese Zeilen tippe.
Die Rundreise ging mit einem Flug mit der Lufthansa von Frankfurt direkt nach Los Angeles los. Da es sich um einen Hauptgewinn handelt, hätte ich zwar schon mindestens mit einem Platz in der Businessklasse gerechnet, aber anscheinend musste dann doch irgendwo gespart werden. Aber auch in der Holzklasse hätte ich gerade von der Lufthansa erhofft eine echte Konkurrenz zur Air France zu sein, aber leider mussten die Deutschen sich auch in diesem Krieg dank einer alten 747-400 mit enger (defekter) Bestuhlung und lediglich leicht überdurchschnittlichem Essen klar geschlagen geben. Der Bodensatz der Fluggesellschaften (Delta, LTU etc.) wird allerdings klar deklassiert. Ein kleiner Sieg, denn ebenso könnte man Dieter Bohlen gegen Mozart komponieren lassen und nachher verwundert feststellen, dass der Modern Talking Star vielleicht doch kein so großer Künstler ist (das ich hier die LH mit Mozart vergleiche spricht nur in gewissem Maße für diese Gesellschaft).
In LA bekamen wir dann unseren Mietwagen, ein SUV/Kleinwagen Gemisch von Pontiac (klingt komisch, ist es auch), überreicht und wurden im Holiday Inn LAX einquartiert.
Am nächsten Tag haben wir dann Hollywood erkundet und schon nach kurzer Zeit konnte ich voller Stolz Deutsche am holprigen Dialekt identifizieren und ihnen auf ihre englische Weganfrage auf Deutsch den Weg zum Hollywood-Schild weisen.
Nicht viel weiter weg, auf dem Walk of Fame, wollte Aurora sich in einem T-Shirt-Geschäft ein Muse-Shirt kaufen, doch derartig exotische Bands wurden nicht geführt. Obwohl ich Band-Shirts eigentlich albern finde, holte ich mir dann doch ein schickes Burzum-Shirt, halt einfach ein schönes, klassisches Hollywood-Souvenir.
Denn Rest des Tages verbrachten wir dann mit der Rückkehr von Hollywood zum Hotel. LA ist groß…