Samstag, September 24, 2005

There and back again

Nun, da ich am Dienstag gegen 12 wieder einen Flieger nach Washington D.C. nehmen werde, wird es ja doch Zeit endlich mal meinen alten Reisebericht im Schnelldurchlauf abzuschließen.
Sehr am herzen liegt es mir zu diesem Bild eine nährere Erklärung abzugeben.
Bei diesem Buch handelt es sich vielleicht um das grausamste und beunruhigste Schriftstück das ich je gelesen habe. Ich habe Blut und Wasser geschwitzt als ich las wie die Autorin in grausamen Details beschrieb wie sie Charm Braclets anfertigt und diese gnadenlos an alle hilflosen Leute, die nicht schnell genug fliehen können, verteilt. Wirklich beunruhigt mich, dass diese ANLEITUNG zur etwas, was de facto Folter ist, frei verkauft werden darf. Einige werden dies jetzt lustig finden. Ist es aber nicht. Doch ich werde den Teufel tun und alte Wunden aufreissen um im Detail die im Buch vorgestellten Grausamkeiten zu beschreiben. Ich muss schnell das Thema wechseln - alleine der Gedanke an dieses Machwerk der Niederhöllen lässt meine Nackenhaare aufrecht stehen...
Ein weiteres interssantes Ereignis war ein Klassentreffen mit Juliets ehemaligen Schulkameraden, dass jedoch eigentlich nur als Ausrede diente sich hemmunglos zu betrinken. Nun ja, eigentlich ist das ja ohnehin der Sinn aller Klassentreffen, oder?
Abends sind wir dann mit vielen Leuten zu Juliets Vater und haben dort das Begonenne fortgesetzt. Den ganzen Abend starrte ich gierig auf den Whirlpool auf der Veranda und tatsächlich haben einige Leute ihre Badehosen geholt (sic!) und ich... naja... ich habe den Amerikanern halt mal wieder bewiesen, dass es doch signifikante Unterschiede zw. Europäern und Amerikanern gibt, wenn zum Beispiel das Problem auftritt, dass nur eine angeblich notwendige Badehose zwischen einem selbst und einem wundervollen, heissem Whirlpool steht.
Einige Tage später besuchten wir eine Wohltätigkeitsveranstaltung auf der mit einer Versteigerung Geld für... äh... irgendwas gesammelt werden sollte. Da uns die Karte... äh... kostenlos zur... äh... Verfügung gestellt wurde... nutzte ich die die angebotenen Freigetränke ausgiebig und lauschte der Auktion. Nach 10 Cuba Libre in 0,5 Gläsern hatte ich mich dann langsam festgetrunken und Juliets Familie so ziemlich alles gekauft was auf der Veranstaltung angeboten wurde.
Den Volltreffer landete meiner Meinung nach Juliets Schwager (?) der für 600$ (oder so) einen Orginal handsignierten Boxhandschuh von Muhammad Ali ersteigerte.
Danach haben wir uns zu Feier des Tages betrunken. Und als es Nacht wurde, schaffte ich es nichtmal unter größter Anstrengung auch nur ein Wort Deutsch zu sprechen.
Einige Tage später ging es dann auch schon wieder nach Hause...
...aber auch nur bis kommenden Dienstag.