Sehr guter Weblog-Eintrag
Juliet und ich waren am fruehen Abend im Haus ihrer Schwester und ihres Brother-in-Law Piet(keine Ahnung was fuer ein Verwandschaftsgrad das ist und auch nicht was das in deutsch heisst). Dort wurde gespeist und der Film "Wie werde ich ihn los in 10 Tagen" kritisch besprochen.
Interessanterweise brachten die Damen das Thema der Brustgroesse der Hauptdarstellerin auf und die Diskussion wurde hitzig gefuhert bis wir das Haus verliessen.
Spaeter besuchten wir die Mt. Washington Tavern die uebrigens dirket neben dem Lokal liegt in dem ich im Winter Gyros und Bauchtaenzerin genossen habe. (mir faellt gerade auf, dass ich die Bauchtaenzerin seiner Zeit garnicht erwaehnt hatte...)
Auf den Fernsehgeraeten, die, wie ich bereits erlaueterte, obligatorisch in jeder Bar haengen, lief gerade ein Basketballspiel in der eine Mannschaft tatsaechlich den Namen Ruettgers trug. Doch dies nur am Rande und fuer Politikinterssierte.
Der asiatische DJ in der Taverne identifizierte mich zielsicher als Koelner und ich habe bis jetzt nicht rausfinden koennen wie er das wissen konnte. Es gilt als sicher, dass er nicht mit meinen Begleitern gesprochen hatte. Auf meinen Wunsch ein wenig Metal zu spielen entgegegnete er "Sicher!" (was in einer recht traditonell gehaltenen Bar nicht erwartetet hatte) und fuegte sogar hinzu, dass er den perfekten Song fuer mich dabei haette.
Voller Spannung erwartete ich den Titel und bekam schon kurz danach "Rammstein" - "Du hast" zu hoeren. Nicht ganz was ich mir erhofft hatte aber viel mehr als ich fuer moeglich gehalten hatte. Auf jeden Fall sehr sympathisch. Habe deshalb beschlossen mich fleissig mit dem DJ zu betrinken.
Zu diesem Zweck arbeitete ich mich selbstlos durch die Bierkarte. Auch wenn das stellenweise zu recht seltsamen Auswuechsen fuehrte.
Zitat Juliet: "Julian! These people dont know that you are making fun when you order a Becks Light!"
BTW: Sehr komisches Bier. Schmeckt ein wenig nach Marijuhana, allerdings nicht diese suessliche Note von Frueh Koelsch sondern eher sehr pilsig trocken. Spaten Bier (das heisst wirklich so) soll aus Muenchen kommen und schmeckt eher schlecht. Einen schoenen Namen hat das Bier "Three Philosophers", damit waere allerdings leider schon alles Gute uber das Bier gesasgt. Extrem malzig und ein bisschen Vorschlaghammer mit einem Beigschmack von Altbier, dass muss ja wirklich nicht sein.
Danch bin ich dann auf Cuba Libre und B52 umgestiegen (hoert sich ein bisschen nach einer Kriegserklaerung an oder zumindest einem Wandel in der US-Aussenpolitik).
Danach wurde ich von einer recht attraktiven Amerkanerin eingeladen mit ihr und ihren Freundinnen ein seltsames Barspiel zu spielen indem es darum geht komische Metallscheiben auf einer Holzbahn zu verschiessen und in einer bestimmten Stelle liegen zu lassen. Eine Art Boccia fuer Besoffene.
Naja, nachdem ich allerdings rausgefunden habe das meine Teampartnerin Wirtschaft studiert hab ich angefangen absichtlich schlecht zu spielen und mich zurueckgezogen.
1 Comments:
Oh! Das ist ja tatsächlich ein sehr guter Weblog-Eintrag!
Doch, im Ernst, es ist immer wieder angenehm im Internet ein so intellektuell ansprechendes Forum des niveauvollen Reiseberichts zu finden...
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